Ihr technisches Survival-Kit für Notfälle

Tech Survival-Kit

Die Zusammenstellung eines Survival-Kits, sei es eine Reisetasche oder eine Notfalltasche, hilft dabei, für alle Fälle vorbereitet zu sein. Sollte eine Krise eintreten, packen Sie Ihr Kit einfach ein und können losziehen.

In diesem Beitrag geht es darum, eine technische Notfallausrüstung zusammenzustellen, die Sie in Ihren Survival-Rucksack packen können. Idealerweise sollten Sie ein Kit zusammenstellen, das eine breite Palette von Gegenständen für verschiedene Szenarien umfasst.

Während es sich hierbei um Geräte und Werkzeuge handelt, die man bei sich haben sollte, ist es außerdem immer eine gute Idee, ein VPN auf dem Handy zu haben, um ohne Zensur auf das Internet zugreifen zu können, egal in welcher Krise man sich befindet.

Verwenden Sie einen Beutel oder ein separates Aufbewahrungsmittel

Fangen wir mit dem Grundlegenden an!

Sie sollten alle Bestandteile Ihrer technischen Notfallausrüstung in einem Beutel oder einer kleinen Tasche aufbewahren, die wasserdicht (oder zumindest wasserfest) und auch robust ist. 

Wenn Sie keinen wasserdichten Beutel finden, können Sie alternativ einen wasserdichten Seesack oder eine wasserdichte Aufbewahrungstasche in einem Sportgeschäft kaufen und Ihre Ausrüstung separat verpackt mit darin verstauen.

Langlebigkeit ist wichtig, denn Ihr Kit sollte auch einem groben Umgang standhalten. Verzichten Sie nicht zugunsten des Preises auf Qualität, denn das Kit soll so lange wie möglich halten.

Wichtige Bestandteile eines technischen Notfallsets

Auch wenn Sie Ihre Ausrüstung nach Ihren eigenen Bedürfnissen zusammenstellen sollten, sind die folgenden Komponenten ein Muss für Ihr technisches Survival-Kit.

Datenspeicherung

  • USB-Stick für wichtige Unterlagen. Auf diesem USB-Stick befinden sich digitalisierte wichtige und sensible Dokumente, um Ihre Identität und Ihre Besitztümer nachweisen zu können. Aus Sicherheitsgründen empfiehlt es sich, dieses Flash-Laufwerk vor der Verwendung zu verschlüsseln. Zu den wichtigen Unterlagen gehören: Reisepässe, Geburtsurkunden, Urkunden, Lizenzen, Versicherungsinformationen, Akkreditierungen usw.
  • Medizinischer USB-Stick. Dieser USB-Stick sollte nicht als Ersatz für eine medizinische Notfallkarte betrachtet, sondern vielmehr in Verbindung mit dieser verwendet werden. Die Idee dabei ist, einen USB-Stick zu erstellen, auf dem nur relevante medizinische Informationen gespeichert sind, falls Sie in einen Unfall verwickelt werden. Dazu gehören Ihr Name, Ihre Notfallkontakte, Ihre Blutgruppe, bekannte Krankheiten und Ihre Krankenakte
  • Solid-State-Laufwerke. Man weiß nie, wann man ein Laufwerk zum Speichern, Freigeben oder Kopieren von Dateien mit anderen benötigt! Solid-State-Laufwerke (SSD) sind herkömmlichen externen Festplatten vorzuziehen, da sie viel schneller sind. 
  • Portable Betriebssysteme. Wenn Sie keinen unmittelbaren Zugang zu einem eigenen Gerät haben, z. B. in einem Internetcafé oder in einer Bibliothek, bietet ein leichtes, tragbares Linux-Flash-Laufwerk eine praktische und sichere Möglichkeit, einen Computer auf Reisen zu nutzen. 
  • SD-Karten, -Leser und -Adapter. Lieber zu viel als zu wenig!

Ladegeräte und Energieversorgung

  • Powerbanks. Egal, ob Sie auf den Notdienst warten oder während einer langen Zugfahrt Sportübertragungen ansehen – das Letzte, was Sie brauchen, ist ein leerer Akku. Die Ladung einer guten Powerbank hält bei Nichtbenutzung ein paar Monate durch. Entscheiden Sie sich möglichst für ein wasserdichtes Modell. Wenn Sie keine wasserdichte Ausführung finden, können Sie Ihre Powerbank auch in einem robusten Haushaltsbeutel mit Druckverschluss aufbewahren. Für zusätzlichen Komfort können Sie sich auch für Powerbanks mit kabelloser Ladefunktion entscheiden, so benötigen Sie weniger Kabel.
  • Kabel. Es ist eine gute Idee, USB-Kabel für die Datenübertragung und zum Laden zu haben. Der Grund dafür ist einfach: Sie können zwar beide Arten von Kabeln zum Aufladen Ihrer Geräte verwenden, aber manche Kabel sind nicht so gut für die Datenübertragung geeignet. Außerdem sollten Sie aus Sicherheitsgründen Kabel verwenden, die ausschließlich für das Aufladen von Geräten bestimmt sind, wenn Sie einen öffentlich zugänglichen USB-Steckplatz benutzen, wie z. B. in Bahnhöfen, Cafés und Flughäfen. Da Ihre Geräte unterschiedliche USB-Anschlüsse und Anforderungen haben können, sollten Sie mehrere Adapter zum Aufladen Ihrer Geräte bei sich haben.
  • Universelle Adapter. Die Investition in mehrere Universal- oder Reise-Netzadapter ist eine gute Möglichkeit, um sicherzustellen, dass Sie Ihre Geräte problemlos aufladen können, egal ob Sie zu Hause, unterwegs oder im Ausland sind. Am besten entscheiden Sie sich für Modelle, die an möglichst vielen Orten funktionieren – mit anderen Worten, entscheiden Sie sich für Adapter mit Schiebern, mit denen Sie die Stecker für jedes Land auswechseln können. Sie sollten auch Modelle in Betracht ziehen, die über USB-A- und USB-C-Ladeanschlüsse verfügen.
  • Batterien. Zusätzlich zu den unten aufgeführten Spezialprodukten ist es immer ratsam, verschiedene Ersatzbatterien oder Knopfzellenbatterien mitzuführen, z. B. AA, AAA, C und D

Telefone und Zubehör

  • Zweithandy. Ein günstiges Zweithandy kann sich als nützlich erweisen, wenn Sie im Ausland unterwegs sind und Ihre primäre SIM-Karte während des Roamings weiter nutzen möchten. Das Handy kann im Notfall auch als Ersatz dienen, wenn Ihr eigentliches Smartphone beschädigt ist. 
  • Satellitentelefon. Satellitentelefone sind ideal, wenn Sie Notrufe tätigen müssen und Ihr Mobiltelefon nicht in Reichweite ist. Beachten Sie, dass Sie ein Abonnement für einen aktuellen Dienst benötigen, um damit telefonieren zu können.
  • Prepaid-SIM-Kartenset. Sie können für Ihr Zweithandy das Guthaben einer Prepaid-SIM-Karte verwenden. Die meisten Kits enthalten Adapter für verschiedene SIM-Typen (Micro-, Nano- und Mini-SIM) und eine Nadel zum Öffnen des SIM-Kartenfachs (die von unschätzbarem Wert ist). Entscheiden Sie sich nach Möglichkeit für eine SIM-Karte mit international gültigem Guthaben.
  • Portabler WLAN-Hotspot. Der Vorteil eines portablen WLAN-Hotspots ist, dass Sie sich keine Sorgen machen müssen, dass der Akku Ihres Smartphones beim Tethering leer wird. Ein guter portabler WLAN-Hotspot kann 10-15 Geräte gleichzeitig unterstützen.

Tools

  • Schraubenziehersets. Ganz gleich, ob Sie Laptops reparieren oder einfach nur kleinere mechanische Probleme beheben wollen – Schraubenziehersets sind eine hervorragende Ergänzung für Ihr technisches Survival-Kit. Sie sind kompakt und enthalten dennoch so unglaublich viele nützliche Werkzeuge. Diese Sets finden Sie in den meisten Computergeschäften oder bei Online-Händlern. In der Regel können Sie Ihr kleines Werkzeugset auch auf Flugreisen mitnehmen, aber das kann von Fluggesellschaft zu Fluggesellschaft unterschiedlich sein.
  • Taschenmesser  wie z. B. Schweizer Soldatenmesser oder andere ähnliche Multi-Tool-Messer – eignen sich perfekt zum Abisolieren und Schneiden von Kabeln, Öffnen von Paketen und für allgemeine technische Reparaturen. Idealerweise sollten Sie ein Messer aus rostfreiem Stahl oder mit hohem Kohlenstoffgehalt kaufen, das über robuste Sicherheitsmerkmale wie einen starken Verriegelungsmechanismus verfügt.
  • Beleuchtung. Es gibt nichts Schlimmeres, als ohne gutes Licht arbeiten zu müssen. Vor allem, wenn es sich um eine so heikle Aufgabe wie eine technische Reparatur handelt. Eine hochwertige Stirn- oder Halsleuchte würde dieses Problem sofort lösen. Außerdem kann man mit einer guten Taschenlampe nie etwas falsch machen. Wählen Sie ein kompaktes und wasserdichtes Modell mit mindestens 200 Lumen.
  • Taucheruhr. Eine analoge Taucheruhr ist der perfekte Zeitmesser für Ihr Survival-Kit. Sie ist nicht nur wasserdicht, sondern muss auch nicht aufgeladen werden (im Gegensatz zu einer digitalen Uhr oder Smartwatch); in manchen Fällen kann ein Batteriewechsel bis zu mehrere Jahre dauern. Und die eingebaute Lünette zeigt Ihnen auf dem Kompassring ungefähr Ihre Position an.
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