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  • Wer gilt als Auswanderer oder Expat?
  • Das Wichtigste zum Thema Cybersicherheit für alle, die ins Ausland reisen
  • Veränderung #1: Du änderst die meisten Deiner Identitätsanker
  • Veränderung #2: Du ziehst in eine neue Gerichtsbarkeit
  • Veränderung #3: Du wirst ein Ziel von Betrugsmaschen, die sich an Neulinge richten
  • Richte Dich in Deinem neuen Leben ein, ohne Deine digitale Sicherheit zu gefährden
  • FAQ
  • Wer gilt als Auswanderer oder Expat?
  • Das Wichtigste zum Thema Cybersicherheit für alle, die ins Ausland reisen
  • Veränderung #1: Du änderst die meisten Deiner Identitätsanker
  • Veränderung #2: Du ziehst in eine neue Gerichtsbarkeit
  • Veränderung #3: Du wirst ein Ziel von Betrugsmaschen, die sich an Neulinge richten
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  • FAQ

Cybersicherheits-Leitfaden für Expats: Alles, was du wissen musst, bevor Du Dich im Ausland niederlässt

EMPFOHLEN 07.08.2026 11 Minuten
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Verfasst von ExpressVPN
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Die meisten von uns entwickeln Gewohnheiten bezüglich Cybersicherheit, die zu dem Land passen, in dem wir leben. Die von uns genutzten Online-Services, die Betrugsmaschen, an die wir gewöhnt sind, sowie die Gesetze und Vorschriften, die wir kennen – all das beeinflusst, wie wir uns online schützen. Ziehst Du allerdings ins Ausland, funktionieren einige dieser Gewohnheiten nicht mehr so gut.

Möglicherweise stößt Du auf andere Betrugsmaschen, verlierst den Zugang zu vertrauten Services oder Du stellst fest, dass Sicherheitsmaßnahmen, die Du für selbstverständlich gehalten hast, nicht mehr gelten. Bist Du nicht darauf vorbereitet, merkst Du ein potenzielles Problem vielleicht erst dann, wenn Du aus Deinen Konten ausgesperrt wirst oder auf einen Betrug hereinfällst.

Wer gilt als Auswanderer oder Expat?

Laut United Nations Department of Economic and Social Affairs (UN DESA) sind circa 304 Millionen Leute internationale Migranten. Dazu zählt jede Person, die außerhalb des Landes lebt, indem sie geboren wurde.

Die Zahl der Expats lässt sich schwerer einschätzen, weil „Expat“ keine offizielle demografische Kategorie ist. Es gibt zwar keine allgemeingültige Definition, doch der Begriff bezieht sich normalerweise auf Fachkräfte, Unternehmer, Rentner sowie Familien, die sich dafür entschieden haben, für einen längeren Zeitraum im Ausland zu leben.

1 Types De Scaled

Es ist auf jeden Fall durchaus üblich, grenzüberschreitend zu leben. Daher teilen Millionen von Menschen die damit verbundenen digitalen Risiken.

Ziehst Du als Berufstätiger aus beruflichen Gründen ins Ausland, hast Du vielleicht plötzlich mehrere Bankkonten und Gehaltsabrechnungssysteme. Die musst Du in Deinem Heimatland und Deinem neuen Wohnort unter einen Hut bringen. Auch Reisende und Remote-Arbeiter müssen vertrauenswürdige Netzwerke finden und nutzen, während sie verschiedene Regionen erkunden.

Familien, die umziehen, müssen die Geräte und Online-Aktivitäten ihrer Kinder sorgfältig im Auge behalten. Das gilt besonders in der Anfangsphase, in der noch alles neu und ungewohnt ist. Rentner stehen vor einer zusätzlichen Herausforderung. Sie müssen während der Eingewöhnung in ihr neues Zuhause auf Renten aus ihrem Heimatland, Behördenportale, Zugänge zum Gesundheitswesen und vieles mehr zugreifen.

Weil so viele Sachen eingerichtet werden müssen, sind Expats oft bevorzugte Ziele für raffinierte Betrugsmaschen. Daher musst Du Deine digitale Sicherheitsausstattung unbedingt an Deine neue Umgebung anpassen.

Das Wichtigste zum Thema Cybersicherheit für alle, die ins Ausland reisen

Es ist egal, wo Du bist. Die Grundlagen der Cybersicherheit bleiben gleich. Du musst nach wie vor grundlegende Maßnahmen ergreifen, um Deine Konten, Geräte, Netzwerke und Daten zu schützen.

A basic cybersecurity checklist for international travelers covering device updates, encryption, Wi-Fi safety, and data backup tips before you go abroad.

Die oben genannten Tipps gelten zwar für alle internationalen Reisenden, doch wer ins Ausland zieht, steht vor zusätzlichen Herausforderungen. Deine bestehende Infrastruktur zieht nicht automatisch mit Dir um. Sie passt sich auch nicht automatisch an Deine neue Umgebung an. Daher benötigen Expats mehr als nur die übliche Checkliste zur Cybersicherheit.

Ein Umzug ins Ausland verändert drei wesentliche Aspekte Deiner Online-Sicherheit: Deine identitätsbezogenen Anker, Deine Rechtsordnung sowie Deinen Schutz vor Betrug. Der Rest des Leitfadens konzentriert sich darauf, wie Du Dich auf solche Veränderungen vorbereiten kannst.

Veränderung #1: Du änderst die meisten Deiner Identitätsanker

Die meisten Online-Plattformen nutzen Deine Handynummer, um Deine Identität zu überprüfen. Darüber erhältst Du Codes für die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA), bestätigst Zurücksetzungen von Passwörtern und überprüfst verdächtige Bankaktivitäten. Zudem ist sie eine der gängigsten Methoden zur Wiederherstellung eines Kontos.

Ein Umzug bedeutet jedoch häufig, dass Du eine neue SIM-Karte bekommst, den Anbieter wechselst und schließlich Deine alte Nummer aufgibst. Plötzlich ist der Identitätsanker, auf den viele Deiner Konten angewiesen sind, nicht mehr verfügbar. Aktualisierst Du Deine Daten nicht, bevor Deine alte Nummer inaktiv wird, riskierst Du, aus Deinen Konten ausgesperrt zu werden.

Online-Communities für Expats haben Fälle dokumentiert, in denen Leute keinen Zugriff mehr auf ihre Bank- und E-Mail-Konten hatten, weil die SMS-Verifizierung nicht mehr funktionierte.

Es besteht auch das Risiko, dass jemand Deine Nummer kapert. Bei einem sogenannten SIM-Swap-Angriff überredet oder täuscht ein Angreifer Deinen Mobilfunkanbieter, Deine Telefonnummer auf eine SIM-Karte zu übertragen, die er kontrolliert. Sobald das passiert ist, werden Bestätigungs-Codes und Nachrichten zum Zurücksetzen von Passwörtern, die eigentlich für Dich bestimmt sind, stattdessen an ihn gesendet. Dadurch kann der Angreifer die SMS-basierten Sicherheitsmaßnahmen umgehen und möglicherweise Deine Konten übernehmen.

Was du einrichten solltest, bevor Du die eben genannte Nummer verlierst

Bevor Du überhaupt ins Flugzeug steigst, stelle sicher, dass alle Deine Kontodaten aktuell sind. Im Idealfall hast Du bereits die Handynummer, die Du in Deinem neuen Land hauptsächlich nutzen wirst. Informiere Dich zumindest bereits im Voraus über lokale Anbieter, damit Du Dich nach Deiner Ankunft schnell einrichten kannst.

Ersetze die SMS-Verifizierung durch Authentifizierungs-Apps oder Passkeys, sofern das möglich ist. Im Gegensatz zu SMS-Codes sind solche Verifizierungsmethoden nicht an eine bestimmte SIM-Karte gebunden. Sie funktionieren auch dann weiterhin, wenn Du den Anbieter wechselst oder ins Ausland gehst.

Hinweis: Passkeys werden normalerweise auf Deinen Geräten über Dein Betriebssystem oder Deinen Passwort-Manager gespeichert. Es kommt hier darauf an, wie Du sie eingerichtet hast. Bevor Du Dich auf Passkeys verlässt, solltest Du Dich auf jeden Fall informieren, wie Deine Passkeys gespeichert werden. Zudem solltest Du eine Wiederherstellungsmethode zur Hand haben, falls Du Dein Gerät verlierst.

Auch nach der Umstellung auf App-basierte Authentifizierung oder Passkeys solltest Du Deine SIM-Karte nach Möglichkeit noch einige Wochen lang aktiv lassen. Bei manchen Services dauert die Aktualisierung länger. Daher wird die Bestätigungs-SMS möglicherweise weiterhin an Deine alte Nummer geschickt. Frag Deinen Mobilfunkanbieter nach günstigen Roaming-Optionen, damit Du während der Umstellungsphase weiterhin Codes empfangen kannst.

Viele Plattformen bieten mehrere Wiederherstellungsmethoden an. Überprüfe daher Deine Konten und aktiviere Backup-Optionen, sofern das möglich ist. Das ist besonders wichtig für Dein primäres E-Mail-Konto, Deinen Passwort-Manager sowie Deine Online-Banking-Services.

Hast Du Wiederherstellungs-Codes, bewahre Kopien an sicheren Offline-Orten auf. Das kann etwa ein Ausdruck in Papierform in einem Safe sein oder auf einem verschlüsselten externen Massenspeicher. Mit solchen Sicherungsoptionen verhinderst Du, dass Du aus Deinen Konten ausgesperrt wirst, falls Deine SIM- oder App-Authentifizierung nicht funktioniert.

Überprüfe abschließend, ob Dein Mobilfunkanbieter Schutzmaßnahmen gegen SIM-Swapping anbietet. Bei vielen kannst Du eine Konto-PIN, eine Portierungs-PIN oder eine Portierungs-Sperre einrichten. Dann ist es für andere deutlich schwerer, Deine Nummer ohne Deine Zustimmung zu übertragen.

Veränderung #2: Du ziehst in eine neue Gerichtsbarkeit

Viele Websites und Apps nutzen Deinen Standort als eines von mehreren Anzeichen, um ungewöhnliche Kontoaktivitäten zu erkennen. Daher können Banking-Apps, Portale von Behörden und andere Services aus Deinem Heimatland eine zusätzliche Verifizierung verlangen. Möglicherweise sperren sie sogar den Zugriff, wenn Du Dich aus dem Ausland anmeldest. Solche Maßnahmen dienen dem Schutz Deiner Konten. Sie können aber frustrierend sein, wenn Du nicht darauf vorbereitet bist.

Bevor Du umziehst, wende Dich an Deine Bank und teile ihr mit, dass Du im Ausland leben wirst. Möglicherweise gibt es dort spezielle Verfahren für Kunden, die ins Ausland reisen oder umziehen. Zudem kann man Dir sagen, was Dich erwartet, wenn Du Dich aus einem anderen Land an Deinen Konten anmeldest.

Warum es weniger Privatsphäre gibt, als du vielleicht denkst

Abgesehen von den Unannehmlichkeiten bedeutet ein Umzug ins Ausland auch, sich an andere rechtliche und regulatorische Rahmenbedingungen anzupassen. Die von zu Hause gewohnten Datenschutzbestimmungen und Sicherheitsstandards gelten möglicherweise nicht in gleicher Weise, sobald Du Dich anderswo niederlässt.

Es gelten etwa Datenschutzgesetze wie die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) der Europäischen Union nicht automatisch überall, wo Du hinziehst. Welche Gesetze gelten, hängt davon ab, wo der Service betrieben wird und wie er mit Deinen Daten umgeht.

Auf jeden Fall solltest Du nicht davon ausgehen, dass die Datenschutzbestimmungen Deines Heimatlandes automatisch auch in Deinem neuen Land gelten.

Veränderung #3: Du wirst ein Ziel von Betrugsmaschen, die sich an Neulinge richten

Die ersten Wochen nach dem Umzug ins Ausland sind oft am hektischsten. Du meldest Dich bei den örtlichen Behörden an, versuchst, ungewohnte Systeme zu verstehen, richtest Dich in Deinem neuen Zuhause ein und lernst, Dich zurechtzufinden. Während dieser Eingewöhnungsphase könnten Betrüger jede Verwirrung oder Unsicherheit ausnutzen.

Common scams expats face when settling into a new country, including visa and permit fraud, fake government fees, job offer scams, and rental housing scams.

Häufige Betrugsmaschen, die auf Expats abzielen

Betrugsmaschen mit Neuankömmlingen im Visier nutzen häufig keine ausgeklügelten Hacking-Techniken. Stattdessen nutzen sie die Verwirrung aus, die entstehen kann, wenn man neu in einem Land ist.

Ein Beispiel dafür sind betrügerische Visa- und Arbeitserlaubnis-Services. Betrüger präsentieren sich als Berater, die gegen eine Vorauszahlung angeblich den Papierkram beschleunigen oder die Genehmigung garantieren. Andere geben sich als Personalvermittler aus und machen überzeugende Jobangebote. Dabei werden vor Arbeitsbeginn Zahlungen für die Bearbeitung, Schulungen oder Hintergrundüberprüfungen verlangt.

Auch Betrug bei der Wohnungssuche ist weitverbreitet. Eine Immobilie wird oft weit unter dem lokalen Marktpreis angeboten, um Interesse zu wecken. Dabei verlangt der „Vermieter“ eine Kaution, bevor Du überhaupt die Gelegenheit hattest, die Wohnung zu besichtigen. Sobald die Zahlung erfolgt ist, verschwindet das Inserat. Vielleicht stellst Du auch nachträglich fest, dass die Immobilie gar nicht zur Vermietung stand.

Auswanderer, die aus beruflichen Gründen umziehen, sind möglicherweise besonders gefährdet. Sie stehen häufig unter Zeitdruck, sich vor Antritt einer neuen Stelle einzuleben. Der Druck, alles schnell zu regeln, kann verdächtige Angebote verlockender erscheinen lassen, als sie es sonst wären.

Betrüger können auch anrufen oder E-Mails schreiben und sich dabei als Behördenmitarbeiter ausgeben. Sie behaupten vielleicht, es gäbe ein Problem mit Deinem Visum, Deinem Aufenthaltsstatus oder Deinen Steuerunterlagen. Dann setzen sie Dich möglicherweise unter Druck, sofort zu zahlen oder sensible persönliche Daten preiszugeben, um Strafen zu vermeiden.

Solche Betrugsmaschen sind erfolgreich, weil sie Deine begrenzte Kenntnis der lokalen Systeme und Abläufe ausnutzen. Man erkennt möglicherweise nur schwer, wie eine seriöse Nachricht oder Anfrage aussehen sollte. Betrüger nutzen möglicherweise auch persönliche Daten aus öffentlichen Quellen oder früheren Datenlecks, um ihre Nachrichten noch überzeugender wirken zu lassen.
Cybersecurity tips for the 4 common types of expats (skilled professionals, families, retirees, and travelers), including separating work and personal devices, using app-based 2FA instead of SMS, securing financial and government accounts before moving, using a VPN when connecting to local public networks, and being wary of potential scams impersonating government officials

Wie man Betrug erkennt und ihn verhindert

In den ersten Wochen und Monaten nach deinem Umzug eröffnest Du wahrscheinlich neue Konten, führst größere Überweisungen durch, gehst mit sensiblen Dokumenten (sowohl digital als auch in Papierform) um und erhältst viele Nachrichten. Gleichzeitig musst Du Dich in ungewohnten Systemen zurechtfinden und Dich an eine neue Umgebung gewöhnen.

Das schafft ideale Bedingungen für sogenanntes Social Engineering. Musst Du so viele Informationen gleichzeitig verarbeiten, wird es viel schwieriger, seriöse Anfragen und Angebote von betrügerischen zu unterscheiden. Die einfachste und sicherste Vorgehensweise ist, behutsam vorzugehen. Sei bei unerwarteten Nachrichten vorsichtig, die ein Gefühl der Dringlichkeit erzeugen. Das gilt insbesondere, wenn es um Geld oder sensible Daten geht.

Bevor Du eine Kaution, eine Anmeldegebühr oder eine Servicegebühr zahlst, überprüfe die Person oder Organisation über eine offizielle Quelle. Behauptet jemand, eine Behörde, eine Bank oder eine andere Institution zu vertreten, nutze die veröffentlichten Kontaktdaten der Organisation, um die Anfrage zu überprüfen.

Aktiviere Transaktionsbenachrichtigungen für Deine Bankkonten, damit Du unbefugte Aktivitäten so schnell wie möglich erkennst. Bei großen Transaktionen, etwa Kautionen für Wohnungen, solltest Du vielleicht ein separates Konto nutzen. Damit begrenzt Du die Auswirkungen, falls Dein Hauptkonto kompromittiert wird.

Denk daran: Nimmst Du Dir einige Minuten mehr Zeit für das Überprüfen von Details, sparst Du möglicherweise viel Stress, Geld und Zeit.

Richte Dich in Deinem neuen Leben ein, ohne Deine digitale Sicherheit zu gefährden

Die Grundlagen der Cybersicherheit ändern sich nicht, wenn Du ins Ausland ziehst. Allerdings ändern sich die Systeme, auf denen die entsprechenden Schutzmaßnahmen basieren. Deine Telefonnummer, Dein Standort sowie Deine Vertrautheit mit den örtlichen Institutionen funktionieren dort möglicherweise nicht so wie zu Hause.

Die folgende Checkliste fasst die wichtigsten Maßnahmen zusammen, die Du vor und während Deines Umzugs ergreifen solltest.

Cybersecurity checklist for expats for before and during the first few weeks of moving abroad: using passkeys or app-based authentication for logins, coordinating with your home bank, enabling port freeze on your old SIM, researching new carrier options, using a VPN on public Wi-Fi, and staying cautious of potential scams

Die meisten Risiken lassen sich mit etwas Vorbereitung vor der Abreise und ein paar wichtigen Anpassungen nach der Ankunft in den Griff bekommen. Aktualisiere Deine Wiederherstellungsmethoden, schütze Deine wichtigsten Konten und nimm Dir einen Moment Zeit, um unerwartete Anfragen zu überprüfen. Das gilt insbesondere für solche, bei denen es um Geld oder sensible Daten geht.

Ein Umzug ins Ausland muss nicht heißen, dass Du Abstriche bei Deiner digitalen Sicherheit machen musst. Mit den richtigen Gewohnheiten kannst Du Dich darauf konzentrieren, Dich in Dein neues Leben einzuleben. Deine Konten, Daten sowie Deine Identität bleiben geschützt. Beachte einfach, dass keine Gewohnheit vollständigen Schutz garantiert. Das Ziel ist es, wachsam zu bleiben und Dich an veränderte Situationen anzupassen.

FAQ

Benötige ich dennoch ein VPN, wenn ich im Ausland lebe und nicht nur auf Reisen bin?

Ja. Ein VPN verbessert Deinen Datenschutz möglicherweise, wenn Du lokale oder öffentliche Netzwerke nutzt, denen Du nicht vollständig vertraust. Es ist zwar kein Ersatz für gute Cybersicherheitspraktiken, bietet aber eine wichtige zusätzliche Schutzschicht. Das gilt insbesondere in öffentlichen WLANs.

Warum hat mich meine Hausbank nach dem Umzug gesperrt?

Banken können Anmeldungen aus einem neuen Land als verdächtig einstufen. Dann verlangen sie vielleicht eine zusätzliche Überprüfung. Falls Du keine SMS-Codes mehr auf Deiner ursprünglichen Handynummer erhältst, wende Dich direkt an Deine Bank. Dann kannst Du die Situation erklären und um Hilfe bitten.

Ist öffentliches WLAN wirklich so riskant, wenn ich es jeden Tag nutze?

Ja. Öffentliche WLANs bergen zusätzliche Risiken. Schließlich hast Du keinen Einfluss darauf, wie das Netzwerk geschützt ist. Verwende es daher am besten nicht für sensible Aktivitäten. Ist es dennoch nötig, nutze ein seriöses VPN, um Deine Verbindung zu verschlüsseln und Deine Daten zu schützen.

Wie kann ich meine Zwei-Faktor-Codes weiterhin erhalten, nachdem ich meine SIM-Karte gewechselt habe?

Wechsle bei Deinen Konten von SMS zu einer Authentifizierungs-App, bevor Du Deine alte Nummer aufgibst. Lass Deine SIM-Karte aus Deinem Heimatland aktiv, bis Du Deine wichtigen Konten aktualisiert hast. Du solltest außerdem Sicherungs-Codes speichern und Passkeys aktivieren, wo immer es möglich ist.

Was sind die häufigsten Betrugsmaschen, die sich gegen Expats richten? Wie kann ich überprüfen, ob eine Nachricht echt ist?

Zu den gängigen Betrugsmaschen, die sich gegen Expats richten, gehören gefälschte Visa-Services, Mietbetrug, falsche Stellenangebote sowie Anrufer, die sich als Miatarbeiter einer Behörde ausgeben. Sei bei Nachrichten vorsichtig, die ein Gefühl der Dringlichkeit erzeugen. Das gilt insbesondere, wenn es um Geld oder sensible Daten geht. Überprüfe die Anfrage über offizielle Websites und Kontaktdaten oder frag einen vertrauenswürdigen Einheimischen, wenn Du Dir unsicher bist.

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