• Was ist ein Handy-Virus und wie funktioniert er?
  • Wie kommen Viren auf mein Handy?
  • Anzeichen dafür, dass dein Handy einen Virus haben könnte
  • So prüfst du, ob dein Handy einen Virus hat
  • So entfernst du einen Virus von deinem Handy
  • So beugst du zukünftigen Handy-Infektionen vor
  • FAQ: Häufige Fragen zu Handy-Viren
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  • FAQ: Häufige Fragen zu Handy-Viren

Habe ich Viren auf meinem Handy?

Featured 30.12.2025 12 Minuten
Katarina Glamoslija
Überprüft von Katarina Glamoslija
Kate Davidson
Bearbeitet von Kate Davidson
illustration_how to know if your phone has a virus-

Wenn sich dein Smartphone ungewöhnlich verhält, zum Beispiel langsamer läuft, der Akku sehr schnell leer wird oder plötzlich unerwartete Werbung anzeigt, könnte ein Virus auf dem Handy dahinterstecken. Solche Anzeichen solltest du nicht ignorieren. Ein kurzer Sicherheitscheck dauert nur wenige Minuten und kann dir langfristig viel Zeit und Geld sparen.

In diesem Artikel erklären wir dir, wie du Viren auf dem Handy erkennst, was du tun kannst, wenn dein iOS- oder Android-Gerät betroffen ist, wie es überhaupt zu einer Infektion kommt und wie du dein Handy künftig besser vor Viren schützt.

Was ist ein Handy-Virus und wie funktioniert er?

Häufige Arten von Handy-Viren

Es gibt viele Arten von Schadsoftware, auch Malware genannt, die Smartphones und Tablets infizieren können. Handy-Viren sind dabei nur eine bestimmte Form. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass sie sich selbst vervielfältigen und sich auf andere Geräte oder Bereiche ausbreiten können.

Weitere Arten von Schadsoftware, die dein Handy befallen können, sind unter anderem Ransomware, Trojaner, Adware, Würmer oder Keylogger. Auch wenn diese Programme unterschiedlich funktionieren und verschiedene Ziele verfolgen, haben sie eines gemeinsam: Du möchtest keines davon auf deinem Smartphone haben.

Adware sammelt zum Beispiel Informationen über dein Surfverhalten und blendet störende Werbung ein. Ransomware kann dein Handy komplett sperren und dich dazu zwingen, Geld zu zahlen, um wieder Zugriff zu erhalten.

Unterschied zwischen Viren und Spyware

Viren sind darauf ausgelegt, dein Gerät zu schädigen oder spürbar zu stören. In vielen Fällen merkst du relativ schnell, dass etwas nicht stimmt, weil Funktionen nicht mehr wie gewohnt arbeiten. Spyware funktioniert anders. Sie arbeitet im Hintergrund und versucht, möglichst unbemerkt Informationen zu sammeln. Dazu gehören Kontakte, Standortdaten oder sogar Zugangsdaten. Diese Informationen werden anschließend an Angreifer weitergegeben, etwa für Diebstahl oder Missbrauch.

Können iPhones Viren bekommen?

iPhones sind im Allgemeinen weniger anfällig für Viren und andere Schadsoftware als Android-Geräte. Dafür gibt es zwei Hauptgründe. Zum einen erlaubt Apple App-Downloads in der Regel nur über den App Store, wo alle Apps vorab geprüft werden. Zum anderen laufen Apps auf dem iPhone in einer abgeschotteten Umgebung, der sogenannten Sandbox, sodass sie keinen Zugriff auf andere Bereiche des Systems haben.

Das bedeutet jedoch nicht, dass iPhones vollständig vor Viren geschützt sind. Auch hier ist Vorsicht wichtig. Verdächtige Links, unseriöse Webseiten oder fehlende Updates können das Risiko erhöhen.

Wie kommen Viren auf mein Handy?

The 4 most common ways that phone get viruses.

Unsichere Apps oder Dateien herunterladen

Eine der häufigsten Ursachen für einen Handy-Virus ist das Herunterladen unsicherer Apps oder Dateien. Schadsoftware kann sich als Dokument, PDF, Bild, Video oder App-Installer tarnen, etwa als APK-Datei auf Android. Nach außen funktioniert die Datei oft ganz normal. Im Hintergrund wird jedoch Code ausgeführt, der einen Virus oder andere Malware auf deinem Gerät installiert.

Auf schädliche Links klicken

Schon ein Klick auf einen verdächtigen Link per SMS, E-Mail oder über eine manipulierte Webseite kann ausreichen, um einen Virus auf dein Handy zu laden.

Verbindung mit unsicheren WLAN-Netzwerken

Offene öffentliche WLAN-Netzwerke, etwa in Cafés, Flughäfen oder Hotels, sind häufig schlecht abgesichert. Sie sind entweder gar nicht passwortgeschützt oder nutzen veraltete Verschlüsselung und stehen vielen Nutzern gleichzeitig offen.

Das macht es Angreifern leichter, sogenannte Man-in-the-Middle-Angriffe durchzuführen. Dabei platzieren sie sich zwischen deinem Gerät und dem Netzwerk, um Daten abzufangen oder Schadsoftware einzuschleusen.

Gerade in öffentlichen WLANs ist es sinnvoll, ein VPN wie ExpressVPN zu nutzen, da der Datenverkehr verschlüsselt wird und Angriffe deutlich erschwert werden.

Ein kompromittiertes USB-Gerät anschließen

Auch das Anschließen eines USB-Geräts kann zu einer Virusinfektion führen. Ein USB-Gerät kann so manipuliert sein, dass es beim Einstecken automatisch Schadsoftware ausführt. Selbst USB-Geräts von Personen, denen du vertraust, sind nicht vollkommen risikofrei. Sie könnten bereits infiziert sein, ohne dass es jemand bemerkt hat.

Anzeichen dafür, dass dein Handy einen Virus haben könnte

A list of 7 warning signs that your phone may have a virus.

1. Dein Handy wird langsamer oder der Akku entlädt sich schnell

Bestimmte Arten von Malware laufen dauerhaft im Hintergrund. Sie senden Daten, laden Werbung nach oder nutzen die Rechenleistung deines Geräts etwa zum Schürfen von Kryptowährungen. Das kostet Leistung und Energie. Die Folge ist, dass dein Handy langsamer reagiert und der Akku deutlich schneller leer ist als sonst.

2. Ungewöhnlich hoher Datenverbrauch oder merkwürdige Kosten

Malware kann deine Internetverbindung ohne dein Wissen nutzen. Zum Beispiel lädt sie weitere schädliche Dateien herunter oder verwendet dein Netzwerk für zusätzliche Angriffe. Wenn dein monatlicher Datenverbrauch plötzlich stark ansteigt, kann das ein Hinweis auf einen Virus auf dem Handy sein.

In manchen Fällen greifen Angreifer auch direkt auf dein Guthaben zu. Sie tätigen In-App-Käufe in deinem Namen, versenden kostenpflichtige SMS oder führen Anrufe zu teuren Auslands- oder Abo-Nummern aus.

3. Fremde Apps tauchen auf oder Einstellungen ändern sich von selbst

Schadsoftware kann weitere Apps auf deinem Handy installieren, um zusätzlichen Schaden anzurichten. Dazu gehören zum Beispiel Apps, die Tastatureingaben aufzeichnen, um sensible Daten abzugreifen. Wenn plötzlich eine App auf deinem Gerät ist, die du nicht selbst installiert hast, solltest du misstrauisch werden.

Einige Malware-Arten verändern auch Systemeinstellungen. Sie deaktivieren etwa Benachrichtigungen oder Sicherheitswarnungen, damit du verdächtige Aktivitäten nicht bemerkst.

4. Viele Pop-ups und auffällige Werbung

Adware ist eine Form von Malware, die gezielt unerwünschte Werbung einblendet. Wenn du ständig mit Pop-ups bombardiert wirst oder beim Surfen immer wieder auf merkwürdige Webseiten umgeleitet wirst, kann Adware die Ursache sein.

5. Kontakte erhalten Nachrichten von dir, die du nicht verschickt hast

Manche Viren versuchen, sich weiterzuverbreiten, indem sie Nachrichten an deine Kontakte senden. Diese enthalten oft infizierte Anhänge oder Links zu schädlichen Webseiten. Wenn Freunde oder Familie dich darauf hinweisen, dass sie seltsame Nachrichten von dir bekommen haben, die du nicht verschickt hast, ist dein Gerät möglicherweise kompromittiert.

6. Browser oder Suchmaschine verhalten sich ungewöhnlich

Malware kann deinen Browser manipulieren, zum Beispiel indem sie die Startseite oder die Standardsuchmaschine ändert. Wenn du ständig auf unbekannte Seiten weitergeleitet wirst, kann das ein Warnsignal sein. Ziel dieser Schadsoftware ist häufig, Werbeeinnahmen zu generieren, dich zur Eingabe persönlicher Daten auf gefälschten Seiten zu verleiten oder weitere Malware auf dein Handy zu laden.

7. Dein Handy wird auffällig heiß

Dass ein Smartphone bei intensiver Nutzung warm wird, ist normal. Wenn dein Handy jedoch auch im Ruhezustand oder bei sehr geringer Nutzung ungewöhnlich heiß wird, kann im Hintergrund Malware aktiv sein, die dauerhaft Rechenleistung beansprucht.

So prüfst du, ob dein Handy einen Virus hat

Kürzlich installierte Apps überprüfen

Eine der einfachsten Methoden, um Viren auf dem Handy zu erkennen, ist ein Blick auf die zuletzt installierten Apps. Wenn dir Apps auffallen, an deren Installation du dich nicht erinnern kannst, solltest du genauer hinschauen. Achte auch auf Apps mit harmlos klingenden Namen. Malware tarnt sich häufig als nützliches Tool oder nutzt sehr allgemeine Bezeichnungen, um nicht aufzufallen.

Im Folgenden findest du eine kurze Anleitung, wie du kürzlich installierte Apps auf Android und iOS überprüfst. Je nach Version können die Schritte leicht abweichen.

Kürzlich installierte Apps auf Android prüfen

  1. Öffne Settings (Einstellungen).
    Android home screen highlighting Settings.
  2. Scrolle nach unten und tippe auf Apps.
    Android Settings menu highlighting Apps.
  3. Sortiere die App-Liste nach Last updated (Zuletzt aktualisiert).
    Android apps list showing the sorting options with "Last updated" highlighted.

Kürzlich installierte Apps auf iOS prüfen

  1. Gehe vom Home Screen (Home-Bildschirm) aus nach links, bis du die App Library (App-Mediathek) erreichst.
    iPhone showing the App Library.
  2. Öffne den Ordner Recently Added (Zuletzt hinzugefügt). Wenn dort mehr als drei Apps angezeigt werden, tippe unten rechts auf das App-Raster, um alle anzuzeigen.
    iPhone App Library screen highlighting the Recently Added folder.

Anschließend kannst du die Liste prüfen und alle Apps löschen, die du nicht kennst oder nicht selbst installiert hast.

Antivirus- oder Sicherheits-Scan verwenden

Antivirus-Apps oder mobile Sicherheitslösungen können dein Handy auf Malware prüfen, indem sie Apps und Dateien mit einer Datenbank bekannter Bedrohungen abgleichen. Wenn dein Gerät infiziert war oder ist, solltest du einen vollständigen Scan durchführen, um sicherzugehen, dass keine Schadsoftware zurückbleibt.

Viele dieser Tools erkennen auch auffällige Verhaltensmuster, etwa Apps, die unnötige Berechtigungen anfordern oder ohne erkennbaren Grund dauerhaft im Hintergrund laufen.

Auf iOS ist kein vollständiger Malware-Scan möglich, da Apps dort strikt in einer Sandbox laufen. Um Viren auf dem iPhone zu erkennen, solltest du daher auf verdächtige Apps achten, die du nicht installiert hast, ungewöhnlich viel Datenvolumen, Speicher oder Akku verbrauchen oder Zugriff auf Berechtigungen haben, die sie eigentlich nicht benötigen. Zusätzlich empfiehlt es sich, nach unbekannten Konfigurationsprofilen zu suchen und die Browser-Einstellungen sowie Erweiterungen zu überprüfen.

Auffällige Verhaltensmuster erkennen

Achte darauf, wie sich dein Handy normalerweise verhält, und ignoriere ungewöhnliche Anzeichen nicht. Dazu zählen unter anderem schneller Akkuverbrauch, hoher Datenverbrauch oder unerwartete Werbung. Wenn dir etwas merkwürdig vorkommt, versuche den Auslöser zu finden. Haben die Probleme nach der Installation einer bestimmten App begonnen oder nachdem du auf einen bestimmten Link geklickt hast?

So entfernst du einen Virus von deinem Handy

Verdächtige Apps deinstallieren

Überprüfe deine kürzlich installierten Apps und deinstalliere alle Anwendungen, die dir unbekannt vorkommen oder die du kurz bevor dein Handy Probleme gemacht hat, installiert hast. Denk daran: Schadsoftware tarnt sich häufig als ganz normale App.

Bevor du etwas löschst, solltest du jedoch sicherstellen, dass es sich nicht um eine vorinstallierte System-App handelt. Das Entfernen solcher Apps kann die Funktion deines Handys beeinträchtigen.

Einen vertrauenswürdigen Virenscan durchführen

Installiere eine seriöse mobile Antivirus- oder Sicherheits-App und starte einen vollständigen Scan. Diese Tools können versteckte Dateien oder schädliche Apps erkennen. Wird Malware gefunden, bieten die meisten Programme die Möglichkeit, sie sicher zu isolieren oder vollständig zu entfernen.

Auf iOS-Geräten ist ein klassischer Malware-Scan nicht möglich. Hier bleibt dir vor allem, auffällige Apps anhand ihres Verhaltens zu identifizieren und manuell zu löschen. Entferne außerdem unbekannte Konfigurationsprofile und Browser-Erweiterungen und erwäge, Website-Daten und den Verlauf deines Browsers zu löschen.

Wann ein Zurücksetzen auf Werkseinstellungen sinnvoll ist

Ein Zurücksetzen auf die Werkseinstellungen löscht alle Daten und versetzt dein Handy in den Originalzustand. Damit lassen sich selbst hartnäckige Schadprogramme entfernen. Der Nachteil: Anschließend musst du Apps, Einstellungen und Daten wiederherstellen. Diese Maßnahme solltest du daher nur als letzten Schritt nutzen, wenn andere Methoden nicht geholfen haben und sich dein Handy weiterhin ungewöhnlich verhält.

Passwörter ändern

Wenn sich Malware auf deinem Handy befunden hat, besteht die Möglichkeit, dass auch Zugangsdaten kompromittiert wurden. Nach dem Entfernen des Virus solltest du deshalb die Passwörter wichtiger Konten ändern, etwa für E-Mail, Online-Banking und soziale Medien. Ein Passwortmanager wie ExpressVPN Keys kann dir helfen, sichere Passwörter zu erstellen und zu verwalten und so das Risiko zukünftiger Sicherheitsprobleme zu reduzieren.

Kontakte informieren

Einige Viren verbreiten sich, indem sie sich als das Opfer ausgeben und schädliche Links oder Dateien an dessen Kontakte senden. Informiere daher nach der Entfernung eines Virus deine Kontakte darüber, dass sie keine Anhänge oder Links öffnen sollen, die scheinbar von dir stammen.

So beugst du zukünftigen Handy-Infektionen vor

Apps nur aus offiziellen Quellen installieren und Berechtigungen prüfen

Vermeide es, APK-Dateien per Sideloading zu installieren oder Apps von Drittanbieter-Websites herunterzuladen. Solche Quellen umgehen wichtige Sicherheitsprüfungen, etwa die Kontrollen im Apple App Store oder Google Play Store, die dich vor Schadsoftware schützen sollen.

Achte außerdem genau darauf, welche Berechtigungen eine App anfordert. Verlangt eine App Zugriffe, die für ihre Funktion nicht notwendig sind, ist das ein klares Warnsignal. Das deutet darauf hin, dass sie mehr Daten sammeln oder mehr Kontrolle erlangen will, als nötig wäre.

Keine unbekannten Links oder Anhänge öffnen

Klicke niemals auf Links und öffne keine Anhänge aus unbekannten Quellen. Sei auch vorsichtig bei unerwarteten Nachrichten von bekannten Kontakten. Deren Gerät könnte kompromittiert worden sein, ohne dass sie es wissen.

Gerät und Apps aktuell halten

Updates für Apps und Betriebssysteme schließen häufig Sicherheitslücken, die Viren und Cyberkriminelle ausnutzen. Halte dein Handy daher immer auf dem neuesten Stand, um das Infektionsrisiko zu reduzieren.

Zuverlässigen Virenschutz und Web-Schutz nutzen

Mobile Antivirus- und Sicherheits-Apps bieten oft Funktionen wie Echtzeitschutz und WLAN-Überprüfung. Der Echtzeitschutz prüft Dateien beim Herunterladen, Öffnen oder Installieren und blockiert Bedrohungen sofort. Die WLAN-Prüfung erkennt Sicherheitslücken in Netzwerken, mit denen du dich verbindest.

Auch Web-Schutz ist wichtig. ExpressVPN Advanced Protection kann verhindern, dass dein Gerät Verbindungen zu mit Malware infizierten Websites aufbaut, und blockiert schädliche Werbung sowie Tracker.

Vorsicht bei öffentlichen WLANs

Öffentliche WLAN-Netzwerke sind oft schlecht abgesichert. Vermeide es, darüber sensible Daten wie Online-Banking-Zugänge zu nutzen. Falls es sich nicht vermeiden lässt, kann ein zuverlässiges mobiles VPN die Risiken deutlich reduzieren.

ExpressVPN auf deinem Android- oder iOS-Handy einzurichten ist unkompliziert: Abo abschließen, App herunterladen, anmelden und mit einem Serverstandort deiner Wahl verbinden.

Handy nicht unbeaufsichtigt lassen

Physische Sicherheit ist genauso wichtig wie digitale. Gelangt dein Handy in falsche Hände, können Angreifer Malware installieren, persönliche Daten kopieren oder auf Fotos und Nachrichten zugreifen. Nutze daher immer eine Displaysperre per Code, Fingerabdruck oder Gesichtserkennung und behalte dein Gerät unterwegs im Blick.

Nicht benötigte Funkfunktionen deaktivieren

Bluetooth, Near Field Communication (NFC) und Standortdienste können potenzielle Angriffspunkte sein. Schalte diese Funktionen aus, wenn du sie nicht benötigst, um die Angriffsfläche für unbefugten Zugriff zu verkleinern.

Keine öffentlichen Ladestationen nutzen

Öffentliche USB-Ladestationen können manipuliert sein, um Malware zu installieren oder Daten auszulesen. Diese Methode wird als „Juice Jacking" bezeichnet. Wenn du eine öffentliche USB-Ladestation nutzen musst, verwende ein reines Lade-Kabel ohne Datenleitungen, damit keine Daten übertragen werden können.

Regelmäßig Backups erstellen

Regelmäßige Backups sorgen dafür, dass du im Fall eines notwendigen Zurücksetzens auf Werkseinstellungen keine wichtigen Daten verlierst. Außerdem bieten sie zusätzlichen Schutz vor Ransomware.

Ein VPN verwenden

Ein VPN ist ein Tool für Sicherheit und Privatsphäre. Es verschlüsselt deinen Internetverkehr, sodass Angreifer deine Daten weder abfangen noch manipulieren können. Zusätzlich verbirgt es deine IP-Adresse, was es Cyberkriminellen erschwert, dein Gerät gezielt anzugreifen.

FAQ: Häufige Fragen zu Handy-Viren

Warum bekommen Handys trotz Antivirus-Apps Viren?

Kein Sicherheits-Tool bietet hundertprozentigen Schutz. Antivirus-Apps können zwar viele Arten von Schadsoftware auf Android-Handys erkennen und entfernen, doch Aufmerksamkeit und sicheres Nutzungsverhalten sind genauso wichtig, um Infektionen zu vermeiden. Das gilt besonders für iPhones, da Antivirus-Apps unter iOS aufgrund der strengen Sicherheitsbeschränkungen von Apple nur eingeschränkte Möglichkeiten haben.

Verschwinden Viren von selbst?

Nein, Viren verschwinden nicht von allein. Im Gegenteil: Wenn du das Problem ignorierst, kann der Schaden mit der Zeit größer werden. Wenn du den Verdacht hast, dass dein Handy infiziert ist, solltest du sofort Maßnahmen ergreifen.

Können iPhones Viren bekommen?

Sowohl iPhones als auch Android-Handys können von Viren betroffen sein. iPhones gelten zwar als besser geschützt, da Apple Apps streng kontrolliert, aber sie sind nicht vollkommen immun. Unabhängig vom Betriebssystem solltest du immer auf sichere Nutzungsgewohnheiten achten.

Wie oft sollte ich mein Handy auf Viren überprüfen?

Viele Experten empfehlen, das Handy regelmäßig auf Viren zu überprüfen, zum Beispiel etwa einmal pro Woche. Letztlich hängt die Häufigkeit jedoch von deinem Nutzungsverhalten ab. Wenn du häufiger riskantere Aktivitäten ausführst, solltest du dein Gerät entsprechend öfter scannen.

Wichtig ist auch die Unterscheidung zwischen verschiedenen Scan-Arten. Schnell- oder Smart-Scans prüfen die typischen Bereiche, in denen sich Schadsoftware häufig versteckt. Sie lassen sich regelmäßig durchführen, ohne die Leistung stark zu beeinträchtigen. Vollständige Scans sind gründlicher, dauern länger und können das Handy spürbar verlangsamen. Deshalb ist es meist nicht sinnvoll, sie zu oft auszuführen.

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